Hufglocken richtig anlegen
Zum Schutz von Huf und Ballen - Hufglocken
Gamaschen, Bandagen und Huflgocken schützen besonders empfindliche Bereiche der Beine und Hufe vor Schlägen und Stößen. Besonders bei beschlagenen Pferden besteht häufig die Gefahr, dass sie sich in der Bewegung mit den Hufeisen streifen und dabei selbst verletzen – Abschürfungen, Überbeine, Ballentritte oder verlorene Eisen können die Folge sein. Gamaschen und Bandagen schützen vor allem die Innenseiten der Gliedmaßen – also das Röhrbein, den Fesselkopf sowie Sehnen und Bänder. Hufglocken schützen hauptsächlich vor Ballentritten, wenn Pferde mit der Nachhand in die Vorhand greifen.
Hufglocken
Ein schöner Ausritt auf dem Stoppelfeld kann schnell zum Albtraum werden, wenn sich das Pferd im gestreckten Galopp mit der Nachhand in die Vorhand greift und sich dabei verletzt.
Wie bekommst Du die richtige passform nun am besten raus? Hier gilt probieren geht über studieren. Es kommt sogar vor, dass Pferde beispielsweise am rechten Huf eine Nummer größer brauchen, als am Linken. In der Regel kann man sich an den Maßeinheiten S, M, L, XL, Pony, Vollblut, Warmblut oder den bezeichnungen Cob und Full gut orientieren und sein Pferd zuerst in diese Kategorie einordnen.
Wenn die Hufglocken den gesamten hinteren Teil des Hufes bedecken, also bis nahezu kurz vor den Boden reichen dann ist der eine Teil der Passform sicher. Zum Zweiten solltest du an der Fessel einmal ringsherum zwischen Fessel und Glocke die Finger herumführen können, um sicherzustellen, dass die Glocke an der Fessel nicht zu eng ist.
Zu guter letzt, kann durch ein leichtes Ruckeln an der Sprungglocke der Halt überprüft werden. Die Glocke sollte nicht rutschen. Zudem solltest Du bei neuen Hufglocken das Pferd vor dem Aufsitzen einige Runden führen, um zu überprüfen, dass diese nicht verrutschen oder aneinander reiben.
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Euer EQM-Team